"Sollte unser Leben ein Kartenspiel sein, so werden wir geboren, ohne die Regeln zu kennen"
RÜCKBLICK AUF DIE REISE ZU DEN BILDERGÄRTEN DER TOSCANA vom 1. – 7. MAI 2011
Marietta und ich boten gemeinsam die Reise in die Toscana zum letzten Mal (?) an, um der ältesten Sprache der Welt, der Bildsprache, in vier wunderbaren unterschiedlichen Skulpturengärten und zum Abschluss in unserem selbst gebauten Strandgarten am Meer zu begegnen. Bilder und Kunstwerke verführten uns zum Träumen, Staunen, Stirnerunzeln und einfach um sich allem zu erfreuen.
Als ersten Park besuchten wir den internationalen Skulpturengarten im Chianti, wo Künstlerinnen und Künstler aus allen Kontinenten mit unterschiedlichen Materialien die Natur durch ihre Werke bereicherten.
Der bekannte Schweizer Künstlers Daniel Spoerri, der nebst seinen eigenen Werken die Begleiterinnen und Begleiter seines Lebens als Kunstschaffende einlud, das wilde Land mit ihren Skulpturen zu bevölkern, zeigte uns eine Choreografie in der Wildnis.
Der Tarotgarten von Niki de Saint Phalle besuchten wir zweimal, das erste Mal, um einen Überblick zu gewinnen, das zweite Mal, um dort eine Vertiefung zu erfahren. Die Buntheit der Figuren liessen uns fröhlich, gar noch glücklicher werden. Der Tarotgarten ist gelebte Philosophie.
Den Park, den wir in Bomarzo besuchten, ist Hunderte von Jahren alt. Er wurde als heiliger Wald vom Fürsten Orsini mit Ungeheuern aus Stein besiedelt, gehauen aus den Felsen der Natur, gestaltet aus grosser sehnsüchtiger Liebe zu seiner früh verstorbenen Frau.
Eine wunderbare Truppe von 22 Frauen und Männern waren wir, haben viel gelacht, uns immer wieder neu durch die vielen sinnlichen Eindrücke der ganzen Reise bezaubern lassen und so zum Gesamtwerk unseren Beitrag gerne geleistet.
Allerherzlichst con grandi saluti
Lilo Schwarz
| Links zu den Skulpturengärten |
| Niki de Saint Phalle |
| Park in Chianti |
| Daniel Spoerri |
| Der heilige Wald des Fürsten Orsini |